Wir über uns!
Damit Sie sich ein grundlegendes Bild über die Elo Zucht und
mich als Begründer der Elos machen können, möchte ich Ihnen nachfolgende
Informationen mitteilen:
Von Beruf bin ich Tierpfleger und habe fast 40 Jahre in einem
Zoo gearbeitet, wo ich unter anderem auch Wölfe betreut habe.
Schon immer galt mein großes Interesse den Hunden, so dass ich
mich in meiner Freizeit seit über 30 Jahren mit der Hundezucht und dem Verhalten
der Hunde beschäftigt habe. Bei diesen langjährigen Beobachtungen habe ich
festgestellt, dass nicht nur die äußerlichen und gesundheitlichen Merkmale der
Hunde vererbt werden, sondern auch ein erheblicher Anteil des Wesens.
In den vergangenen Jahren hat sich Aufgabe des Hundes vom
Arbeitstier Jagdhund, Zugtier oder Wachhund immer mehr dahingehend verändert,
dass der Hund heute oftmals hauptsächlich als Familienmitglied betrachtet wird,
ohne ihn für weitere Arbeitsaufgaben einsetzen zu wollen. Die vorhandenen Rassen
der Arbeitshunde waren jedoch für diese Haltungsweise oftmals nicht geeignet, so
dass das Zusammenleben mit diesen Arbeitshunden häufig zu Problemen führte, die
ein entspanntes Miteinander der Familie und dem Hund nicht ermöglichten. Diese
Situation ist weder für den Hund, noch die Familie wünschenswert.
Dies brachte mich dazu, die für ein Familienleben positiven
Wesenseigenschaften verschiedener Rassetiere zu vereinen, um auf diese Weise den
Familien einen Hund geben zu können, der zu den Lebensumständen einer Familie
passt und innerhalb eines Familienlebens weder unter- noch überfordert ist.
Nach den ersten Anfängen züchte ich seit 1987 mit Unterstützung
meiner lieben Frau Marita den Elo.
Nachdem die ersten Fortschritte in der Elo-Zucht sichtbar
wurden, haben wir den Verein, die Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft e.V.
(EZFG) mit gegründet, in dem ich bis heute im Vorstand als Zuchtleiter tätig
bin. Als Zuchtleiter gehören zu meinem Aufgabenbereich die Lenkung und
Überwachung der Elo-Zucht, Ausbildung von Zuchtrichtern, sowie die Durchführung
von Züchtergrundseminaren für angehende Züchter, Umsetzung der neuesten
Erkenntnisse in der Elo-Zucht.
Als Zuchtleiter habe ich in Zusammenarbeit mit Fachleuten neue
Testmethoden zur Wesensbeurteilung für die Elo-Zucht mit entwickelt und führe
diese Entwicklung immer weiter fort.
Die Elos sind inzwischen zu meiner Lebensaufgabe geworden, so
dass ich vorzeitig in Ruhestand gegangen bin, um mich noch mehr dem Elo widmen
zu können. Wir haben uns im Jahr 2003 einen am Ortsrand von Dedelstorf
gelegenen, ehemaligen Bauernhof mit ca.17.000 qm Land gekauft. Hier haben wir
eine Zucht- und Forschungsstation errichtet.
Dies ermöglicht es uns noch mehr in der Hundezucht die
Entwicklung des Verhaltens der Hunde von Generation zu Generation in
Zusammenarbeit mit Zoologen zu beobachten und zu erforschen. Diese
Forschungsarbeit führt zu einer stetigen Weiterentwicklung der Elo Zucht und
wird somit auch zum Wohle des Menschen und der Hunde durchgeführt.
Die Entstehungsgeschichte des Elos haben wir durch zahlreiche
Fotos und Berichte dokumentiert. Dies wird von mir auch regelmäßig auf den von
der EZFG e.V. durchgeführten Versammlungen im Rahmen eines Vortrages
veröffentlicht.
Was ist das Besondere am Elo?
Da die Entwicklung des Elos maßgeblich von der Beobachtung der
Gesundheits- und Wesensentwicklung der Nachkommen abhängig ist, erfordert dies
eine strenge Nachzuchtkontrolle über eine Vielzahl von Generationen. Dies führte
mich zu der Überlegung, wie ich es sicherstellen könnte, dass die Elo-Zucht nur
innerhalb der festgelegten Zuchtkriterien und unter Befolgung der
Nachzuchtkontrolle erfolgen kann. Nach einigen Überlegungen habe ich mich
entschlossen, den "Elo" als Marke sichern zu lassen.
Der Name Elo® wurde von uns beim Deutschen Patent- und Markenamt
eingetragen. Inzwischen ist der Name EU-weit, einschließlich Schweiz, geschützt,
was für mich persönlich auch mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden
war.
Es gibt, weltweit gesehen, bisher nur ganz wenige Rassen, deren
Name markenrechtlich geschützt wurde.
Durch den Markenschutz war es uns bisher auch weitestgehend
gelungen zu verhindern, dass ungeeignete Züchter sich mit der Elo-Zucht
beschäftigen und ebenso auch, dass mit ungeeigneten Hunden gezüchtet wird.
Leider gab und gibt es immer wieder Versuche, teils aus
Unwissenheit, teils auch wissentlich, den Elo auch außerhalb der EZFG e.V. zu
züchten.
Dank des Markenschutzes konnte dies in den meisten Fällen
bereits in den Anfängen verhindert werden. Leider musste hierfür, zum Teil
gemeinsam mit der EZFG e.V., gegen die Züchter außerhalb der EZFG e. V. auch
gerichtlich vorgegangen werden.
Gelegentlich wird versucht, die außerhalb der EZFG e.V. mit Elo
Elterntieren gezüchteten Welpen unter einem anderen Namen und in einem anderen
Verein, jedoch verbunden mit dem Hinweis auf die Elo-Eltern, zu züchten. Deshalb
möchten wir auch an dieser Stelle jeden Elo-Interessenten empfehlen, sich vor
dem Kauf eines Elo-Welpen zu vergewissern, dass es sich bei den angebotenen
Welpen auch tatsächlich um Elos handelt, die nach den Kriterien der EZFG e.V.
gezüchtet wurden und ob der betreffende Züchter auch Mitglied in der EZFG e.V.
ist.
Denn nur Mitglieder der EZFG e.V. sind berechtigt, Elos züchten,
sofern sie die weiteren erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, die von der
EZFG e.V. an einen Züchter gestellt werden, wie z.B. entsprechenden Platz zur
Aufzucht eines Wurfes zur Verfügung zu haben und die Bereitschaft sich laufend
fortzubilden und sich Fachwissen anzueignen usw.. Außerdem müssen die angehenden
Züchter noch vor dem ersten Wurf das Züchtergrundseminar der EZFG e.V. besuchen
und eine entsprechende Prüfung ablegen.
Dies führt dazu, dass die Züchter der EZFG e.V. vor Planung des
ersten Wurfes über die Grundzüge der Hundezucht, der besonderen Kriterien der
Elo-Zucht ausreichend informiert sind. Dies dient unter anderem auch zum Schutz
der Mutterhündin und der Welpen.
Außerdem erfolgt eine laufende Kontrolle der Zuchtstätte durch
die Zuchtwarte und Zuchtrichter der EZFG, bei der auch geprüft wird, ob die
Zuchtstätte den artgerechten Aufzuchtbedingungen gerecht wird und der Züchter
über genügend Zeit und Kenntnisse zur Aufzucht der Welpen verfügt.
Einen großen Anteil an der Entwicklung der Elo-Zucht hat
insbesondere auch die laufende Nachzuchtkontrolle durch die EZFG e.V.. Selbst
Zuchttiere können nachträglich wieder aus der Zucht ausscheiden, wenn die
Nachkommen vermehrt Eigenschaften aufweisen, die dem Zuchtziel widersprechen.
Beispielsweise, wenn die Nachkommen verstärkt Jagdtrieb aufweisen.
Nur durch diese Kontrolle innerhalb der EZFG ist der Elo zu dem
geworden, was er heute ist und es ist uns möglich, den Elo immer weiter zu
entwickeln.
Sie können uns dabei helfen, indem auch Sie bei der Suche nach
dem Züchter Ihrer Wahl all diese Umstände beachten.
Dedelstorf, 14. Juni 2009
Heinz Szobries