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Elo®
Nähere Informationen durch die Begründer des Elo ® Marita
& Heinz Szobries, Mahrenholzer Weg 21, 29386 Dedelstorf, Tel.: 05832-979133
Mail: szobries.marita@gmx.de
Der Markenhund Elo® darf aufgrund des
Markenschutzes nur in der EZFG e.V. gezüchtet
werden!
Der Markenhund Elo®, eine junge, nicht
international anerkannte Hunderasse
Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen.
Verschiedene Zuchtziele führten zur Entstehung der zahlreichen heute bekannten
Hunderassen. Die Lebensweise der Menschen hat sich in Europa jedoch während der
vergangenen Jahrzehnte stärker verändert als in den Jahrhunderten zuvor. Dadurch
haben sich die Anforderungen einer großen Bevölkerungsgruppe an das Haustier
Hund gewandelt und können von den traditionellen Hunderassen oft nicht erfüllt
werden. Viele Hundeliebhaber wünschen sich einen Gefährten, der nicht unter
dem heute oft beengten Lebensraum leidet, umgänglich mit Kindern, wachsam,
jedoch nicht zu bellfreudig, nicht aggressiv und von ansprechendem Äußeren ist.
Vor allem sollte er nicht zu den Rassen gehören, die kritische Fachleute als
Qualzucht bezeichnen, ebenso nicht unter rassebedingten Krankheiten leiden,
sondern ein robustes Wesen und Erbgesundheit haben. Leider sind viele der
heutigen Rassen durch das Züchten als "Show-Hunde", also nur nach dem
rassetypischen Aussehen, überzüchtet. So entstand die Idee, eine neue Hunderasse
nach Charaktereigenschaften als kindergeeigneter Familienhund mit einem intakten
Sozialverhalten, einer guten Erbgesundheit und hoher Reizschwelle zu züchten.
Besonderheiten der Elo-Zucht
Aufgrund des Markenschutzes dürfen Elos nur mit
Zustimmung der Begründer des Elos gezüchtet werden. Die Kontrolle und die
Überprüfung der angehenden Zuchthunde, insbesondere Verpaarungen, unterliegen
allein der Familie Szobries oder der von ihnen beauftragten, kompetenten
Personen.
Die Entstehungsgeschichte des Elos
Nachdem die Begründer des "Elo", Marita und Heinz
Szobries, jahrelang ein Bobtail- neben einem Eurasierrudel vergleichend
beobachteten, konnten sie enorme Verhaltensunterschiede zwischen den beiden
Rassen feststellen, obwohl beide Rassen unter vergleichbaren Umweltbedingungen
gehalten und von den gleichen Menschen betreut wurden. Auch das Austauschen
einzelner erst wenige Tage alter Welpen von Bobtail- und Eurasier-Mütter und die
Aufzucht in einer gemischten Welpengruppe veränderten nicht das rassetypische
Verhalten. Dies war ein Beweis, daß das unterschiedliche Verhalten zu etwa 80 %
angeboren und vererbbar ist und daß der genetische Einfluß bei Hunden doch
wesentlich größer ist als bisher angenommen wurde. Auch innerhalb der beiden
Rassen konnten seltene, besonders wertvolle Wesensbesonderheiten beobachtet
werden, die sich auch weitervererbten. So wurde Anfang 1987 die Idee in die
Tat umgesetzt, insbesondere aus den beiden erwähnten Rassen geeignete Tiere mit
wertvollen Charakteranlagen auszuwählen und die positiven Merkmale des Wesens
und des Äußeren in der Elo-Zucht zusammenzuführen und diese nach den
Bedürfnissen des Hundes und des Menschen als Familiengebrauchshund
weiterzuzüchten, mit einem rassetypischen, instinktsicheren Verhalten, dass in
die heutige Zeit auch hineinpaßt, verbunden mit einer gezielten Zuchtauswahl auf
robuste Erbgesundheit. Weil uns Anfangs ein Eurasier-Rüde fehlte, wurde ein
naher Verwandter des Eurasiers, ein Chow-Chow, hinzugenommen. Als die ersten
Kreuzungstiere erfolgreich aufgezogen waren, kam die Erkenntnis, dass hier die
einmalige Chance gegeben war, die Elo-Zucht mit der Verhaltensforschung zu
kombinieren und von Generation zu Generation Langzeitstudien über die Vererbung
von Charakteranlagen durchzuführen. So wurden die am besten veranlagten
Nachkommen, insbesondere der beiden oben genannten Rassen, zum Aufbau der
Neuzüchtung ausgewählt, die den Namen "Elo" bekam. Diese wird nach einem
biologisch sinnvollen Standard, sowohl im Wesen wie im Äußeren, als
Gesellschaftshund, aber auch mit dem Ziel auf Eignung als Rettungshund,
Behindertenhelfer oder als Blindenführhund weitergezüchtet. Die
Zuchtergebnisse wurden dokumentiert, um so die weitere Vererbung von
Charakteranlagen verfolgen und erforschen zu können. Der Name "Elo"
(ursprünglich Eloschaboro) ist aus den Buchstaben der 3 wichtigsten
Ausgangsrassen zusammengesetzt und wurde vom Bundespatentamt geschützt. Jahre
später konnte der Beweis erbracht werden, daß es möglich ist, besonders
wertvolles Erbgut von zwei Rassen in der Elo-Zucht zusammenzuführen und
züchterisch zu erhalten. Während Fachleute noch darüber diskutieren - was
beim Hund überwiegend angeboren und vererbbar und was umweltbedingt, also
erworben und nicht vererbbar ist - wurde in der Elo-Zucht systematisch damit
begonnen, die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Elo-Projekt, zahlreichen
Befragungen und dem Studium der Fachliteratur in die Tat umzusetzen und eine
gezielte Zuchtauswahl auf Erbgesundheit, Charakteranlagen und rassetypische
Merkmale als Familienhund zu züchten, um den angestrebten Zuchtzielen von
Generation zu Generation näher zu kommen.
Die Entstehung des Klein-Elos
Jahre später wurde eine Pekinesen-Hündin, die nur
wenig mit leiser Stimme bellte und viele weitere interessante Wesensmerkmale
hatte, zwecks züchterischer Erhaltung ihrer positiven Merkmale mit einem
mittelgroßen Spitz verpaart, mit dem Ziel, durch Einkreuzen dieser Nachkommen
mit dem Elo, um diesen auch in einer kleineren Form zu züchten. Die angenehme,
leise Stimme des Pekinesen sollte erhalten, jedoch die anatomischen Mängel, wie
das extrem verkürzte Nasenbein, die kurzen Beine und einiges mehr weggezüchtet
werden.
Wir züchten den Elo in alten und neuen
Linien
Wir züchten den Elo in besonders kleinen und
besonders großen Linien ab ca. 35 cm bis ca. 60 cm Schulterhöhe.
Die Elozucht mit eigener Forschung
Aus der ursprünglichen Idee, nur den idealen
Familienhund nach rasseähnlichen Kriterien zu züchten, wurde ein umfangreiches
und vielseitiges Unternehmen, verbunden mit mehreren Forschungsvorhaben,
insbesondere Vererbung von Charakteranlagen, aber auch von äußeren Merkmalen.
Zuchtziele
Die wichtigsten Zuchtziele waren, langfristig
anzustreben, eine erbgesunde, instinktsichere, kindergeeignete und wachsame
Rasse zu züchten mit guten Eigenschaften als Begleit-, Familien- und
Gesellschaftshund. Daneben aber auch bestimmte Linien mit besonderen
Eigenschaften für die Ausbildung aufzubauen, wie z.B. als Blindenführ-
und Behindertenbegleithund. Inzwischen hat haben sich die ersten Elos
auch als Reitbegleithunde bewährt.
Gesamterscheinung:
Kräftiger, jedoch etwas gedrungen wirkender,
mittelgroßer, stehohriger, im Rücken etwas länger als schulterhoch erscheinender
Hund, mit einer über dem Rücken gerollt getragenen Rute, von mittlerer Haarlänge
in verschiedenen Farbschlägen, von Halbkörperscheckung bis gescheckt, sowie auch
einfarbig weiß mit Tupfern. Der gut veranlagte Elo hat ein differenziertes
Ausdrucksverhalten, ein ruhiges bis mittleres Temperament und hat ein
selbstbewusstes, ausgeglichenes Wesen mit hoher Reizschwelle. Er ist
spielfreudig, kindergeeignet, verträglich mit anderen Artgenossen und zeigt
Desinteresse an Jagen und Wildern.
Behaarung: in zwei Formen, von mittellangem,
pflegeleichtem Fell 1. Form: Glatthaar (Gesicht und Gliedmaßen kurz behaart,
die Behaarung ist vergleichbar mit dem Eurasier) 2. Form: Rauhhaar (Schnauze,
Kopf und Füße haben eine etwas längere, teilweise wellige Behaarung)
Größe Groß-Elo: 46 bis 60 cm Klein-Elo: 35
bis 45 cm Zur Zeit (Stand Dez. 2009) gibt es ca. 6100 Elos
Letzte
Änderung: 01.01.2010
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