|
 DER ELO, HAT UNS
ÜBERZEUGT (04.09.08)
Über uns
Ich heiße Karen bin 45J, lebe zusammen mit meinem Mann Lothar
ebenfalls 45J und unseren beiden Kindern Britta (6J) und Klara (2J), in einer
Kleinstadt, in Niedersachsen.
Wir haben ein kleines Reihenhaus mit Eckgrundstück (etwa
400qm), direkt an der Hauptstraße.
Vor kurzem ist auch meine Mutter noch bei uns eingezogen. Nicht
zu vergessen unsere beiden Elo-Hündinnen (Andra u. Greta), die wir etwa vor
einem halben Jahr über die Elo-Vermittlung bei uns aufgenommen haben.
Hunde gehörten schon immer zu unserem Leben. Mit 19 Jahren und
frisch verheiratet zog der erste Hund bei uns ein. Seit dem hatten wir immer
Hunde. Bewusst Mischlinge, entweder aus zweiter Hand oder aus dem örtlichen
Tierheim.
 Greta
Sie wird im Jan 09 zwei Jahre alt.
Ein frecher Clown, der immer einen Streich auf Lager hat. Ohne
sie wäre unser Leben nur halb so schön.
Ein Beispiel
Mein Mann kommt von der Arbeit nach Hause. Mal wieder ist der
Garten voller Frauen mit ihren Kindern. Er will sich kurz dazu setzen also holt
er sich rasch einen Gartenstuhl und legt ein Kissen drauf. Und genau in dem
Moment, als er sich hinsetzen will, zieht Greta ihm das Kissen weg und legt es
im Garten ab. Greta hat natürlich die Lacher auf ihrer Seite. Dieser Vorgang
wiederholte sich noch zwei Mal. Meinem Mann verging dann das Lachen, als er den
Spott der Frauen und Kinder erntete. Aber Greta hatte mal wieder alle Herzen
erobert.
 Andra
Sie ist 8Jahre alt, eine ehemalige Zuchthündin im Ruhestand.
Sie ist der Ruhepol in unserer temperamentvollen Familie, auch sie möchten wir
nicht mehr missen. Sie ist total verschmust, immer freundlich und erobert durch
ihr liebevolles Wesen die Herzen der Menschen. Sie ist eine gute Zuhörerin, wenn
kleine Kinder mal ihre großen Sorgen los werden wollen.
Wie wir zum Elo kamen.
Nach dem Tod unseres dritten Hundes Oskar (Wuschelmix aus dem
Tierheim) wollten wir eigentlich eine lange Hundepause machen. Aber schon nach
ein paar Tagen war uns klar, es geht nicht ohne. Diesmal sollte es aber
stressfreier sein. Also ein leicht erziehbarer Hund, der gut mit Artgenossen
klarkommt und möglichst keinen bis geringen Jagdtrieb hat. Da wir noch kleinere
Kinder haben, eben ein richtiger Familienhund. Diesmal wollten wir kein Risiko
eingehen, zumal auch andere Kinder bei uns ein und aus gehen. Da ich Angst hatte
mit einem Welpen überfordert zu sein und wir bisher immer nur etwa einjährige
Secondhandhunde bei uns aufgenommen hatten, sollte es auch diesmal wieder ein
Hund bzw. eine Hündin in diesem Alter sein. So kamen wir auf den Elo.
Dank Internet landeten wir gleich auf den Seiten der
Fam.Szobries. Und sie hatten tatsächlich gleich zwei Hündinnen in der
Vermittlung, die uns auf Anhieb gefielen. Nach Terminabsprache mit Herrn
Szobries fuhren, wir im tiefstem Orkan und strömenden Regen, nach Dedelstorf,
die Kinder im Gepäck (innerlich darauf eingestellt mit einer Kleinelohündin nach
Hause zu fahren) aber wie das Schicksal so spielt fuhren wir schließlich mit der
14 Mon. alten Gilka von der Eulenstadt, heute Greta zurück.
Aufgrund der artgerechten Haltung im Rudel hatte ich schon
etwas bedenken, das Greta sich schwer tun würde im Haus und natürlich an der
Leine. Diese Sorge war völlig unnötig. Bei Familie Szobries leben die Hunde in
einer sehr ruhigen Umgebung in einem großen Areal von fast 2.000 qm, wo auch
Badeteiche, Klettermöglichkeiten, Tunnel
usw. vorhanden sind. Nachts kommen die Hunde ins Hundehaus, wo
ihnen ein Strohlager zur Verfügung steht. Sofern es ihnen zu lange dauert bis
sie am Morgen wieder in die Anlage kommen, können sie sich dort auch entleeren,
was nur selten vorkommt. Insofern werden die Hunde auch nicht zur Stubenreinheit
erzogen. Während der Prägephase lernen sie auch von Zeit zu Zeit Kinder kennen.
Nach dem Gilka ihr neues Zuhause begutachtet hatte, lag sie
völlig ruhig und ausgeglichen neben uns auf den Fliesen im Wohnzimmer. Was ich
sehr bemerkenswert fand, da unsere Kinder natürlich sehr aufgeregt waren und im
Wohnzimmer umher sprangen wie ein Flummi. Später erfolgte dann erst mal das
Erkunden der näheren Umgebung an der Leine. Auch das war eine echte
Herausforderung da wir gleich zu Anfang an der Hauptstraße entlang liefen. Sie
musste sich natürlich erst mal an die vielen Autos und auch Lkw (den Lärm)
gewöhnen. Schon nach kurzer Zeit hatte sie damit kein Problem mehr. Auch die
Fahrzeuge (Pkw; Lkw, Motorräder) die ganz dicht an unserem Grundstück entlang
fahren, da wir keinen Fußweg haben, machen ihr nichts aus. Das Laufen an der
Leine klappte total super. Kein ziehen und selbst bellende Hunde, die uns
entgegen kamen, ignorierte sie einfach. Mit unseren sehr lebhaften Kindern (zu
der Zeit 5 und 1,5J) kam sie auch gut klar. Was uns besonders verblüfft hat, sie
war von Anfang an total anhänglich. Und wenn wir nicht gewusst hätten, dass wir
sie gerade erst abgeholt hatten, hätten wir es selber nicht geglaubt. Also war
klar :Wir hatten unseren Traumhund gefunden.
Ein Elo bleibt selten allein
Greta lebte sich ganz schnell ein und nach etwa 3Tagen wusste
sie genau bescheid. Wir hätten sie schon zu diesem Zeitpunkt auf Spaziergängen
frei laufen lassen können. Vorsichtshalber warteten wir dann aber noch eine
Woche damit. Als auch das super klappte, waren wir wirklich überwältigt. So
stressfrei waren wir noch nie mit einem Hund unterwegs und plötzlich machte das
Spazieren gehen, richtig Spaß. Da war uns klar, diese pflegeleichte und
unkomplizierte Elohündin bleibt nicht allein. Geplant hatten wir, dass in etwa
2Jahren, wenn Greta aus dem Rüpelalter heraus ist, noch eine Hündin dazu kommt.
Da ich es aber nicht lassen kann, in den Vermittlungsseiten zu stöbern fiel mir
schon nach ein paar Wochen eine Großelohündin auf, in die ich mich total
verliebte. Zum Glück ging es meinem Mann genau so. Diesmal handelte es sich um
eine fast 8Jahre alte Zuchthündin im Ruhestand. Ich hatte etwas bedenken, ob das
gut geht bei dem Altersunterschied und dann auch noch zwei Mädels.Ich holte mir
Rat bei einer Elozüchterin in unserer Nähe. Sie machte uns total Mut und meinte
die ältere Hündin würde Greta total gut tun und ihr Sicherheit geben, wo sie es
noch braucht. Greta war zu der Zeit ängstlich im Bezug auf fremde Hunde und ging
ihnen lieber aus dem Weg. Also wieder Anruf bei Herrn Szobries und dann ab nach
Dedelstorf.
Der erste Kontakt
Der erste Kontakt mit Andra verlief so super, das sofort klar
war, diese Hündin (Andra vom Reitlingstal) soll es sein.
Sie liefen auf einander zu und leckten sich voller Freude die
Schnauzen gegenseitig ab.
Es war, als wenn eine Tochter ihre Mutter nach Jahren endlich
wieder sah. Greta wusste gar nicht, was sie vor Freude alles machen sollte und
Andra erwiderte es.
Greta stellte sofort klar, Andra du bist der Chef, was sich bis
heute nicht geändert hat.
Mir war’s dann meinem Mann gegenüber sehr peinlich, hatte ich
ihn doch zuvor so lange genervt, bis er endlich den zweiten Autositz auch noch
ausgebaut hatte, damit die Hunde sich während der Autofahrt nicht zu nahe
kommen. Aber ich konnte ja nicht ahnen, dass sie die ganze Zeit ruhig und
aneinandergekuschelt im Auto liegen würden.
Andra lebte sich trotz ihres Alters genauso schnell bei uns
ein, wie zuvor Greta. Da sie von Anfang an genauso anhänglich war, durfte sie
schon nach drei Tagen frei laufen. Sie hatte mit der Hauptstraße von Anfang an
keine Probleme .
Alt und Jung gesellt sich gut
Andra und Greta sind von Anfang an, ein echtes Team. Beide tun sich
gegenseitig gut.
Seit Andra da ist, hat Greta sich noch mehr zu ihrem Vorteil
verändert und es geschah genau, was die Züchterin vorausgesagt hatte. Sie ist
viel sicherer geworden und hat nun auch Interesse an anderen Hunden. Und von
Angst ist mittlerweile keine Rede mehr. Im Gegenteil sie wird zusehends immer
selbstbewusster.
Am Anfang mussten wir Andra schon ein wenig überreden mit uns
spazieren zu gehen, da sie einige überschüssige Pfunde hatte, wollte sie
natürlich Anstrengung vermeiden. Heute kommt sie sofort angerannt, wenn sie
sieht, dass ich die Leinen in die Hand nehme. Andra ist durch Greta wieder
richtig in Schwung gekommen.
Toben und Balgen gehören mittlerweile zur Tagesordnung.
Besonders begehrt sind natürlich die Stoppelfelder und Wiesen außerhalb. Da
geben beide ordentlich Gas . Und wenn dann auch noch andere Hunde mitlaufen, ist
die Sache perfekt.
Futterneid haben wir bei beiden noch nie erlebt. Bei besonders
langen Ochsenziemern kaut schon mal die eine links und gleichzeitig die andere
rechts, obwohl der Zweite direkt daneben liegt. Auch Eifersucht ist ihnen fremd,
selbst wenn wir fremde Hunde streicheln.
Andra, das perfekte Vorbild
Sie hat so einen tollen Charakter. Liebevoll, sanft, gutmütig,
freundlich, geduldig, gelassen, gehorsam, anhänglich, unkompliziert und noch
vieles mehr.
Besonders beeindruckt hat mich bei ihr das Laufen an der
Leine.
Sie passt sich immer meiner Geschwindigkeit an. Bleibe ich
stehen, bleibt sie auch stehen.
Gehe ich weiter, dann geht sie auch weiter, alles ohne ein Wort
von mir.
Dadurch darf meine jetzt 6Jahre alte Tochter Andra bei
Spaziergängen auch an der Leine führen. Denn selbst dann passt sie sich meiner
Geschwindigkeit an und bleibt auf meiner Höhe. Mit dem Anhalten und weiter
gehen, ist es genauso. Eigentlich führt Andra Britta, aber das muss sie ja nicht
wissen. Natürlich würde ich Britta und Andra nie allein gehen lassen.
Interessant ist, dass Andra es gar nicht tun würde. Diese Beobachtung hab ich
mal im Garten gemacht. Nachdem ich Andra angeleint hatte und noch mit Greta
beschäftigt war, wollte meine Tochter sich mit Andra schon mal davon mogeln.
Ohne Erfolg, sie weigerte sich, bis ich mit Greta dazu kam. Erst dann ging sie
wie gewohnt mit.
Auf Greta hat Andra einen guten Einfluss und ist die perfekte
Lehrerin.
Jetzt könnte ich mir sogar einen Welpen in unserem Rudel
vorstellen, allerdings würde ich die Erziehung Andra überlassen. Sie kann das
mit Sicherheit viel besser als wir.
Mehrhundehaltung
Wir empfinden
es mit zwei Hunden einfacher, als mit nur einem. Auch das allein bleiben fällt
ihnen mit Sicherheit leichter, da sie immer zu zweit sind. Trotzdem mögen sie es
überhaupt nicht. Besonders wenn ich das Haus verlasse, da sie beide total auf
mich fixiert sind.
 Ein
bisschen Sorge hatte ich schon, dass sie ihre enge Bindung an uns ein Stück
verlieren, wenn sie zu Zeit leben. Diese Sorge war völlig unnötig! Der einzige
Unterschied ist das jetzt anstelle von einer, zwei Hündinnen auf mich fixiert
sind. Obwohl sich beide am liebsten draußen aufhalten, müssen sie immer
zwischendurch nach mir sehn. Sie morgens raus lassen und dann die Haustür
schließen, ist nicht ihr Ding. Bin ich im Vorgarten, sind sie es auch. Gehe ich
nach hinten, kommen sie ganz selbstverständlich mit. Da wir unsere Hunde so
artgerecht wie möglich halten möchten, dürfen sie tagsüber selbst entscheiden,
wo sie sich aufhalten wollen. Für den Winter brauchen wir dann eine Hundeklappe,
da unsere Haustür dann nicht den ganzen Tag aufbleiben kann. Unsere Elos dürfen
das Leben führen, was ich auch meinen vorherigen Hunden gern gegönnt hätte. Was
aber leider aufgrund der Probleme die sie hatten, nicht möglich war. Einen
Einzelhund kann ich mir heute nicht mehr vorstellen. Ein kleines überschaubares
Rudel von etwa vier Hündinnen wäre mein Traum. Auf jeden Fall werden wir noch
eine Klein-Elo-Hündin, in absehbarer Zeit bei uns aufnehmen. Jetzt schon bin ich
ganz gespannt darauf, ob oder in wie weit sich klein und groß Elo
unterscheiden.
Unsere Elos und Kinder
Bei uns ist immer was los, ob im Garten oder im Haus,
irgendwelche Kinder im Alter zwischen 0 und 10 Jahren sind immer da. Da geht’s
dann richtig ab. Alles Geschrei, Getobe, Rutschen und Schaukeln macht den beiden
Hündinnen nichts aus. Sie sind immer dabei und völlig ausgeglichen. Auch wenn
die Kinder dicht und dabei kreischend an ihnen vorbeirennen, bleiben die Elos
ganz gelassen.
Trotzdem haben
wir auch Regeln im Bezug auf die Hunde und alle Kinder müssen sie befolgen, egal
wie alt sie sind. Bei uns lernen alle Kinder, wie man mit einem Hund umzugehen
hat auf ganz natürliche Weise, durch den Umgang mit ihnen.
Unsere Hunde haben das Recht zu entscheiden, ob sie mitspielen,
oder lieber ihre Ruhe haben wollen. Hunde sind super Spielkameraden, aber kein
Spielzeug, mit dem man machen kann, was man will.
Ich finde Elos eignen sich im Umgang mit Kindern ganz
besonders, da sie in keiner Weise aggressiv sind.
Greta klaut den Kindern manchmal Stofftiere, sehr beliebt sind
auch Barbiepuppen.
Wenn die Kinder
sie sich dann zurückholen, ist das kein Problem Selbst Ihre geliebten
Schweineohren dürfen sie ihnen wegnehmen. (Auch wenn sie gerade genussvoll daran
kauen).
Selbstverständlich ist genau das ein Verbot, was wir nur von
Zeit zu Zeit, als Test erlauben. Leckerlis und sind sie auch noch so klein
werden ganz vorsichtig entgegen genommen.
Auch habe ich es noch nie erlebt, das die Kinder von den Hunden
angesprungen oder umgerannt wurden.
Da die meisten Kinder, die zu uns kommen keine Hundeerfahrung
haben, weil sie selbst keinen Hund haben und manche sogar Angst vor Hunden
haben, da sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben, ist es sehr hilfreich
das unsere Elos in keiner Weise aufdringlich sind. Einzige Ausnahme Würstchen
oder ähnliche Versuchungen, in den Händen der Kinder.
Da sich ihre Hände aber genau in Höhe der Hundeschnauzen
befinden und Andra und Greta auf unsere Kommandos reagieren, bin ich der Meinung
MILDERNDE UMSTÄNDE.
Ich beobachte, das anfangs ängstliche Kinder, die regelmäßig zu
uns kommen ihre Angst nach und nach verlieren, weil sie von den Hunden nicht
bedrängt werden.

Unfälle können passieren
Bei aller Vorsicht und Regeln, verbleibt es nicht das doch Mal
ein Kind versehentlich stolpert und direkt neben oder vor dem Hund hinfällt,
noch nie haben sie darauf reagiert.
Einmal ist ein fremdes Kind von der Sesselkante abgerutscht und
halb auf Greta gefallen. Greta lag mit dem Hinterteil zum Kind und trotz des
Schreckens hat sie nicht reagiert, außer das sie sich eine neue Stelle zum dösen
suchte. Für mich war genau diese Situation eine von denen, die ich mir nie
ausmalen wollte.
Kinder können sehr unberechenbar sein, darum finde ich es ganz
wichtig sie und die Hunde immer im Auge zu haben, damit keine vermeidbaren
Unfälle passieren.
Unseren Oskar haben wir, wenn Spielbesuch kam, immer von den
Kindern getrennt. Er war im Bezug auf unsere Kinder verlässlich, aber bei
anderen Kindern konnten wir es nicht garantieren und wollten kein Risiko
eingehen. Da er ein Angstbeißer war, der in solchen Situationen auch durchaus
überreagieren konnte.
Wir sind bei unseren Elos, was den Umgang mit Kindern angeht,
mehr als zufrieden.
Zumal sie zuvor ja nie wirklich Kontakt zu Kindern hatten,
sondern artgerecht im Hunderudel gelebt haben.
Artgenossen
 Da Andra und Greta ihre Hundesprache verstehen
und supersozialisiert sind, haben sie weder mit Rüden noch mit Hündinnen ein
Problem. Davon hab ich früher immer geträumt. Oskar hatte seine Hundesprache nie
gelernt. Auch nicht die Unterordnung, was zur Folge hatte, dass er sich mit
seinen Artgenossen überhaupt nicht verstand. Mir ist besonders wichtig, dass
meine Hunde sich mit den Hunden der unmittelbaren Nachbarschaft gut verstehen,
darum hab ich sie nach und nach an alle herangeführt. Mittlerweile haben sie
schon einige Hundefreunde. Balu (1jähriger kleiner Mischling) durfte sogar
Gretas Schweineohr aus unserem Garten mit nach Hause nehmen.
Während der Spaziergänge treffen wir oft auf andere Hunde. Was
für mich Früher zum Problem wurde, ist heute einfach nur schön. Da unsere Elos
sehr folgsam sind und sich auch gut abrufen lassen, steht einem gemeinsamen
Toben und Rennen nichts im Wege und was eignet sich besser, um neue
Bekanntschaften zu schließen. (Auch zwischen den Haltern)
Wenn uns fremde angeleinte Hunde entgegen kommen, ist es nicht
nötig, sie ebenfalls anzuleinen. Sie nähern sich ihnen behutsam und halten je
nach Laune des Anderen entsprechend Abstand.
Dieses Verhalten macht Spaziergänge total stressfrei und ist
sehr entspannend.
Mit dem Elo unterwegs
Unsere Hunde sind nach Möglichkeit immer dabei. Getestet haben
wir als Erstes im Dinopark.
Es war total schön und unkompliziert und für uns das erste Mal
ein Familienausflug mit unseren beiden Hunden. Auch wenn noch zwei Elos mehr
dabei gewesen wären ,wir sind sicher es hätte keinen Unterschied gemacht .Früher
mussten wir immer entweder extrem auf die Uhr sehn oder wir sind nie komplett
gefahren, da ja einer bei unserem Oskar und zu vor Susi bleiben musste.
Die Stadt
Ich nehme meine Hunde meistens nicht mit in die Stadt. Der
Grund dafür ist, dass ich sie nicht gern unbeaufsichtigt irgendwo anbinden
möchte, da die Gefahr besteht, dass sie geklaut werden könnten. Aber getestet
hab ich schon. Greta machte der Trubel durch die Passanten, auch Fahrräder
nichts aus. Andra wäre der ideale Begleithund auch in der Stadt, da sie super
bei Fuß geht.
Hundeschule
Ich bin grundsätzlich der Meinung man sollte mit seinem Hund
eine Zeitlang zum Hundeplatz gehen. Da ich es diesmal aber absolut nicht
hinbekommen habe, musste ich es anders hinkriegen. Was natürlich nicht ganz so
schwer war, da beide ja von Anfang an super gehört haben. Beim Spaziergang habe
ich ganz bewusst Strecken ausgesucht, wo viele Fußgänger mit Einkaufstaschen
oder Kinderwagen etc. unterwegs waren. So haben wir zum Beispiel das Überholen
von Passanten geübt. Immer wenn Greta dabei an den Taschen schnüffeln wollte,
kam ein konsequentes "Nein". Das hat sie ganz schnell kapiert. Auch, das an die
Seite gehen, wenn Fußgänger entgegen kommen und es aus Platzgründen nun mal
erforderlich ist. Andra brauchte in der Hinsicht nichts lernen. Das war auch
wirklich das Einzige was ich Greta beigebracht habe, alles andere hat sie von
allein supergemacht genau wie Andra. Dies ist für mich immer wieder ein
Phänomen, was ich gerade aufgrund der artgerechten Haltung nicht erwartet hätte.
Natürlich versucht Greta ab und an mal über die Strenge zu schlagen, was ja in
ihrem Alter völlig normal ist. Zum Beispiel an der Leine ziehen, was sie zuvor
nicht gemacht hat. Sie lässt sich aber im Gegensatz zu meinen vorherigen Hunden
sehr leicht korrigieren.
Und das ist dann wieder sehr entspannend.
Kein normaler Spaziergang aber ganz stolz auf
meine Elos
Wir machen mal wieder die gewohnte Mittagsrunde. Unser Weg
führt uns an einem Mehrfamilienhaus vorbei, aus dem eine junge Frau mit einer
etwa spitzgroßen Mischlingshündin kommt. Keifend will sie auf meine beiden los.
Die Frau konnte sie kaum bändigen. Aus Rücksicht blieben wir stehen und ich
dachte noch so bei mir, hoffentlich schlüpft sie nicht aus ihrem Halsband. In
diesem Moment lässt die Halterin versehentlich die Leine fallen und die Hündin
rast wütend auf meine zu. Die Leinen los machen ging nicht wegen der Autos. Also
Keilerei war vorprogrammiert. Andra und Greta verbellten sie jedoch nur und
schnappten sie nicht mal weg. Da ich nicht wirklich was tun konnte, rief ich nur
mit energischer Stimme: Schluss jetzt, alle drei. Ich hatte damit
verblüffenderweise sogar Erfolg.
Die Hundehalterin hatte nun auch endlich ihre Hündin wieder
eingefangen und entschuldigte sich dann bei mir. Wir kamen noch kurz ins
Gespräch. Die Hundedame keifte weiter, aber Andra und Greta saßen ganz brav
neben mir und ignorierten es. Und ich war natürlich superstolz auf die beiden.
Mit meinen vorherigen Hunden währe das Ganze nicht so friedlich abgegangen.
Wachsamkeit
Beide Hündinnen
würde ich als sehr wachsam bezeichnen. Allerdings unterscheiden sie sich in
diesem Punkt einwenig, was aber durchaus am Alter liegen kann.
Da sich beide am liebsten im Garten aufhalten und an unserem
Eckgrundstück so gut, wie jeder vorbei muss, kann man ihr unterschiedliches
Verhalten sehr gut beobachten.
Andra sucht sich angenehme Plätze zum Liegen. Ihr ist es, egal
ob sie das Grundstück überschauen kann. Anders Greta, sie zieht die Plätze vor
an denen sie möglichst alles im Blick hat. Besonders, was außerhalb der Hecke
los ist ,ist ihr wichtig. An manchen Tagen meint sie, jeden melden zu müssen
(Mensch o. Hund). Irgendwann hab ich dann kapiert, das sie uns oder vielleicht
auch Andra damit zeigen will, wie gut sie aufpasst.
Andra mit ihrer Lebenserfahrung kann sehr gut zwischen wichtig
und überflüssig unterscheiden.
Interessant war für uns das Sie unsere direkten Nachbarn vom
ersten Tag an ignoriert haben, als wären sie gar nicht da. Allerdings wenn
Fremde ihr Grundstück betreten, bewachen sie dieses gleich mit. Diese Leute
werden dann genauso gemeldet. Unsere Nachbarn stört das nicht. Im Gegenteil,
wenn sie mal nicht da sind, können sie sicher sein, das es uns auffallen würde,
wenn etwas nicht stimmt.
Unser Briefkasten befindet sich außerhalb unseres
Garteneingangs. Unser Postzusteller, der ganz regelmäßig kommt, wird nicht
gemeldet. Kommt mal eine Vertretung, ändert sich das schlagartig.
Reinkommen darf jeder, egal ob nun fremd, Uniformierter oder
natürlich Bekannter. Elos sind sehr gastfreundlich.
Allerdings haben sie ein gutes Gespür dafür, ob bei einem
Menschen etwas nicht stimmt. Einbrecher sollten sich daher lieber
fernhalten.
Oft sieht man an Gartentüren, Schilder, die abschrecken sollen,
z. B. Vorsicht bissiger Hund.
Wir möchten so etwas nicht. Jeder soll wissen, dass der Elo ein
toller Hundetyp ist. So wie wir den passenden Spruch gefunden haben, werden wir
selbst eins entwerfen.
Ich hab mich anfangs gewundert, dass sie befreundete Hunde die
vorbei kommen so extrem melden. Jetzt weiß ich das Es kein Verbellen ist,
sondern die Aufforderung : Hey, wir sind da kommt doch rein.
Jagdtrieb
In diesem Punkt sind Andra und Greta doch sehr verschieden.
Bei Andra hab ich noch keinen Jagdtrieb feststellen können.
Bei Greta tue ich mich schwer, es genau einzuordnen. Da unsere
erste Hündin Susi (Dackel-Mix ) einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hatte, weiß
ich das dies auf Greta nicht zutrifft.
Oskar (Wuschel-Mix) hatte keinen Jagdtrieb, Spatzen durften
sogar die Krümel vor seiner Nase wegpicken. Da würde ich Greta auch nicht
einordnen.
Ob Greta einen geringen Jagdtrieb, oder doch schon Jagdtrieb
hat, müsste jemand der mehr Kenntnisse darüber hat beurteilen. Ebenso könnte es
auch nur Spieltrieb sein. (Aufgrund ihres Alters)
Auf jeden Fall hat sie schon Interesse. Mäuse, Igel, Kaninchen
und Katzen können sie schon ganz schön aus der Fassung bringen. Bisher war sie
jedoch immer gut abzurufen.
An der Leine muss ich ihr dann schon erst mal klar machen, das
ich der Boss bin und dieses Verhalten nicht dulde. Allerdings fügt sie sich dann
recht schnell und ich hab damit kein Problem.

Wetter
Unsere Elos sind Allwetterhunde. Sie halten sich gern im Garten
auf, egal ob nun Hitze oder Regen oder auch Wind.
Andra merkt man gerade in diesem Punkt ihre Lebenserfahrung
an.
Hitze: Ich hatte extra ein Planschbecken für die beiden
aufgestellt, was sie jedoch ablehnten.
Andra zog es vor, unter einer Tannenhecke ein Erdloch zu
buddeln. Dort legte sie sich zur Abkühlung rein und hatte dadurch keine Probleme
mit der Wärme.
Greta hatte sowieso keine Probleme, da sie Ihre Unterwolle fast
ganz verlor. Sie benötigte kein Erdloch, ein schöner Schattenplatz reichte
vollkommen..
Ein bisschen Regen macht ihnen nichts aus. Wenn’s zu stark
wird, legen sich beide vorm Hauseingang unter die Überdachung. Auch Wind macht
ihnen nichts aus.

Gewitter
Bei Gewitter zieht Andra das Haus dann doch vor.
Greta stört das gar nicht. Sie läuft weiter im Garten umher als
wäre nichts. Erst wenn der Regen extrem wird, kommt sie rein.
Manchmal sitzen wir als Familie, samt Elos unter der kleinen
Überdachung und schauen uns das Gewitter noch eine Weile an.
Mal sehn was unsere Fellnasen zum Winter sagen, hoffentlich
haben wir diesmal Schnee.
Läufigkeit
Auch in diesem Punkt empfinde ich es mit zwei Hündinnen
einfacher als mit einer.
Und natürlich hatte ich auch genau da wieder so meine Bedenken.
Würden sie sich dann vielleicht doch in die Haare kriegen und dadurch dann
Stress entstehen?
Ganz im Gegenteil, unsere Susi hat während dieser Zeit immer
viel gefiept und war total unruhig anders Greta, sie ist gerade das zweite Mal
läufig oder heiß, wie man so schön sagt.
Sie kann genau wie Andra ihre Triebe abreagieren durch
sogenanntes Busfahren und es geht beiden dadurch besser. Das gegenseitige
Besteigen hat zu dem noch den Vorteil, das es gleichzeitig auch noch die
Rudelbindung stärkt. Auch die Spaziergänge sind nicht so stressig, da die Rüden
trotzdem als Erstes zu Andra laufen und genau wissen, dass sie die Alpha Hündin
ist. Nur sie hat das Recht sich zu verpaaren laut Rudelgesetz. Wenn Andra heiß
ist, sieht die Sache natürlich schon etwas anders aus. Trotzdem bleiben die
bereits genannten Vorteile.
.
Die Elo-Züchter der EZFG (Elos kommen nur von
dort)
Was ich an diesen Züchtern besonders schätze, ist das es nicht
nur darum geht Welpen zu verkaufen .Sie haben auch danach noch ein großes
Interesse an ihren Schützlingen und deren neuen Besitzern. Auch geben sie die
Kleinen nicht wahllos ab, sondern bemühen sich genau die richtige Familie für
sie zu finden. Muss ein Elo doch einmal zurück gegeben werden braucht er keine
Angst vorm Tierheim zu haben. Selbstverständlich nehmen die Zuchtstätten diesen
Hund bei sich auf und vermitteln ihn dann nur in gute Hände weiter, egal wie
lange es braucht. In jeder Familie können unvorhergesehene Lebensumstände
entstehen, wo es leider keine andere Möglichkeit gibt. Für mich sehr beruhigend
zu wissen, dass meine Hunde dann trotzdem in guten Händen sind.
DANKE
Als Erstes möchten wir uns bei dem Begründer dieses tollen
Hundetyps ganz herzlich bedanken, denn ohne sie Herr Szobries, würde es den Elo
gar nicht geben. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau weiterhin Kraft und Erfolg,
damit der Elo immer bekannter wird, denn er ist wirklich ein ganz toller
Hundetyp.
Danke auch an alle Züchter der EZFG, die verantwortungsbewusst
und gewissenhaft züchten. Die mit viel Liebe und Herz dabei sind.
Danke an alle
Elos, Zuchthündinnen und Deckrüden, die bereits vielen Menschen so viel Freude
durch ihre Welpen ins Haus gebracht habe.
Danke Greta, durch dich haben wir den Elo kennen und lieben
gelernt.
Danke Andra, durch dich haben wir ein ganz besonderes Herz für
Zuchthündinnen im Ruhestand bekommen. Und wir werden immer mindestens einen
Platz in unserer Familie für genau so eine ältere Elo -Dame freihalten.
Zusammen habt ihr uns gezeigt, wie toll die Mehrhundhaltung
sein kann, sodass wir uns einen Einzelhund nicht mehr vorstellen können. Eine
Rudelvergrößerung dagegen schon, allerdings würde ich mir diesmal nicht so viele
Sorgen machen.
Zuletzt
Eins muss ich noch loswerden. Ich bin davon überzeugt, dass es
für jede Familie oder Single den passenden Elo gibt. Ihre Vielfalt ist so groß
und ob nun Welpe, Junghund oder vielleicht doch schon ein älteres Tier, sollte
gut überlegt sein. Die Züchter sind da gute Ansprechpartner und helfen gern.
Wir können uns ein Leben ohne Elos nicht mehr vorstellen. Aber
niemals werden wir auch unsere Mischlinge Susi, Bonnie und Oskar vergessen. Ganz
oft, wenn ich unsere Elos beobachte, denke ich an die Drei und bin sicher auch
sie hätten gern so ihr Hundeleben gelebt.

Ganz liebe Güsse aus Schöningen,
von Fam. Willeke mit derzeit Andra und Greta
You are here: Home-Andra + Gilka
Previous Topic: Welpenpreis Next Topic: Ramira
|