| | Zuchtauswahl auf Desinteresse am Jagen und
Wildern
Um, neben anderen
zahlreichen Wesensmerkmalen, auch die Veranlagung der Elos auf das Zuchtziel –
Desinteresse am Jagen und Wildern – besser beurteilen zu können, haben wir auf
unserem Grundstück eine Testanlage gebaut, in dem Kaninchen, die von den meisten
Hunden als Beute betrachtet werden, untergebracht sind.
Es handelt sich dabei um ein etwa 100 m langes und bis
zu 8 m breites Gehege, in dem Kaninchen ein Zuhause gefunden haben.
Damit die im Testgehege untergebrachten Tiere Rückzugsmöglichkeiten haben, hat
das Nebengehege, wo die zu testenden Hunde Freilauf bekommen, nur eine Länge von
50 m. Während der Beurteilung des zu testenden Hundes, werden die Kaninchen
ermuntert durch ihr Gehege zu laufen. An dem Verhalten des Hundes kann man dann
sehen, ob er beim Anblick eines weglaufenden Kaninchen in Erregung gerät oder
nur neugieriges Interesse zeigt. Elos, bei denen kein Jagdtrieb zu
erkennen ist, werden zwecks weiterer Beurteilung angeleint in das Testgehege
geführt, um ihr weiteres Verhalten an weglaufenden Kaninchen zu beobachten.
Sollten die Hunbde nun wiederum kein Interesse am Hinterherlaufen zeigen,
beweist dies, dass sie keine Gefahr, weder für Haustiere noch für Wildtiere
sind.
Zuchtrüden, die den endgültigen Beweis erbracht haben, dass sie
keine Gefahr für freilaufende, flüchtende Kleintiere sind, werden bevorzugt in
die Zucht eingesetzt. Danach haben wir bei den Nachkommen auch gleichzeitig die
Möglichkeit den Erbgang weiter zu beobachten.
Inzwischen konnten wir mehrfach
beobachten, dass die Eltern, die keinen Jagdtrieb hatten, dass Erbe
teilweise an ihre Nachkommen weitergegeben
haben.
Letzte
Änderung: 2009
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