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Über uns

Ich, Heinz Szobries, bin von Beruf Tierpfleger und war fast 40 Jahre im Zoo Hannover tätig. 

1987 begannen wir mit den Vorbereitungen der Elo-Zucht. Mittlerweile sind meine Frau Marita und ich über 30 Jahre mit der Zucht des Elo® beschäftigt.

Im Laufe der Zeit wurde die „Elo® Zucht- und Forschungsgemeinschaft e.V.“, kurz EZFG gegründet, die mit mehr als 1.000 Mitgliedern die Zucht des Elo® mit unterstützt.

Auf einem ehemaligen Bauernhof, ca 17.000 qm groß, haben wir später dann die Zuchtstätte und Tierpension „Von der kleinen Oase“ gegründet.

 

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Umwelt und Nachhaltigkeit

Eine Geschichte die die Zeit schrieb

In unserer Elo-Zuchtstätte haben wir mehrere umzäunte Hundeausläufe eingerichtet. Um zu beobachten, ob Elos baden gehen oder nicht, haben wir in einem Auslauf zwei Badeteiche mit Wasserfall eingebaut. In diesem Hundeauslauf wuchsen auch zwei alte Robinien-Bäume. Robinien sind Laubbäume und haben ein sehr hartes Holz. Sie kommen ursprünglich aus Nordamerika.

Um Bauholz für den weiteren Ausbau zu beschaffen, wurden diese und einige andere Bäume  im Winter 2004 abgesägt. Das Stammholz wurde, soweit es geeignet war, zu Bauholz verarbeitet. Ein Teil war jedoch krumm gewachsen und war deshalb für diesen Zweck nicht geeignet. So blieb es an Ort und Stelle als Klettermöglichkeit für die Hunde liegen. 

Als es dann Frühling wurde, war ich doch sehr erstaunt, dass an der Stelle wo die Robinien gestanden hatten zahlreiche neue Robinien  wuchsen. Es waren Ausläufe aus den Wurzeln und ebenso auch aus dem abgesägten Baumstumpf. Ich hatte vorher so etwas nur bei ganz wenigen anderen Baumarten beobachtet, dass am abgesägten Baumstumpf neue Triebe wuchsen.

Beobachtungen und Verlauf

Erst 10 Jahre später erkannte ich den Wert der liegengebliebenen Robinienstämme, insbesondere weil das Holz nicht verrottete wie andere Hölzer, sondern sich kaum verändert hatte.

Dabei konnte ich auch beobachten, dass die Bäume bereits schon nach wenigen Jahren zahlreiche Blüten bildeten und somit auch eine ideale Bienenweide entstand. Der Honig wird im Ürbigen als Akazienhonig gehandelt.

 

Einige Monate später haben sich nach dem Blühen Schoten mit Samen gebildet. Somit können Robinien sich auch mit Samen vermehren. Die neuen Bäume haben bereits nach 5 bis 7 Jahren einen Stammdurchmesser von ca. 10 cm erreicht. Danach waren sie als Zaunpfähle geeignet. Wir haben die Zaunpfähle mit Rinde in Erdlöcher gesetzt und dadurch abgefaulte Pfähle erneuert. Nachdem wir den Nutzen der schnell wachsenden und trockenheitsresistenten Robinie erkannt hatten, hatten wir sie auch außerhalb der Hundegehege angesiedelt. Mehr Rohstoff für weitere abgefaulte Zaunpfähle, die wir durch Robinien-Pfähle ersetzen.

 

Insbesondere die letzten zwei trockenen Jahre haben gezeigt, dass Robinien gegen Trockenheit unempfindlich sind, im Gegensatz zu Fichten, von denen inzwischen zahlreiche Bäume auf unserem Grundstück abgestorben sind und folglich danach abgesägt werden mussten.

Erst später habe ich erfahren, dass die Rinde der Robinie giftig ist, insbesondere für  Pferde. Somit sind sie zum Einzäunen von Pferdeweiden nicht geeignet. Als ich noch als Tierpfleger tätig war, haben wir jedoch Robinienzweige in großen Mengen an Giraffen verfüttert. Diese sind gegen das Gift unempfindlich. Bei den Hunden konnte ich beobachten, dass sie die Rinde nur selten angeknabbert haben.


Vergiftungserscheinungen haben wir danach auch nicht beobachtet. Für uns hat sich die Robinie im Laufe der Jahre für die Bepflanzung der Hundeausläufe bisher bewährt.

Insofern finde ich es bedauerlich, dass man Robinien nur an sehr wenigen Stellen in Deutschland findet, da sie gegenüber anderen Baumarten insbesondere wegen des Klimawandels Vorteile haben. Sie könnten vielleicht als Ausgleich für die durch Trockenheit oder auch durch Windbruch absterbenden Fichten aufgrund ihrer Schnellwüchsigkeit und des sehr harten Holzes (vergleichbar mit Tropenholz) ein Ersatz sein. Sie wären desweiteren auch ideal geeignet zur Bepflanzung der Straßenränder, wo teilweise noch reichlich Platz wäre um doppelt zu viele Bäume zu pflanzen. Ebenso wären sie, wie auch andere schnell wachsende Bäume zB. die Pappel, geeignet um auf Parkplätzen an heißen Tagen auch Schatten zu spenden. Auch dies könnte wenn es im großen Maße durchgeführt werden würde zur Verbesserung des Klimas beitragen!

Weiteres

Neben der Robinie haben wir auch für die Hundegehege als Schattenspender die sehr schnell wachsende Pappel getestet. Die Pappel kann man problemlos durch mit Stecklinge vermehren, in dem man im Frühjahr einen ca. 40 cm langen Zweig in die Erde steckt. Die Pappel ist ein Weichholz, jedoch wächst sie pro Jahr ca. 2 m. Somit hat schon nach wenigen Jahren schattenspendende Bäume. Wir verwenden sie für die Ofenheizung.


Hiermit soll der Vorschlag gemacht werden, dass die Robinie mehr Verbreitung finden sollte!

Wir geben mehrfach im Jahr Robinien ab, bei Interesse bitte unter Kontakt melden.